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Geschichte der B! Ascania

15.11.1902 Die Herren Balin, Brinkmann, Florin, Wehr und Gössmann gründen die Burschenschaft Ascania in Friedberg.
Als Wahlspruch wählen sie: "Ehre - Freiheit - Vaterland".
Der Wappenspruch lautet: "Furchtlos und Treu".
Als Bundesfarben wählen sie "Schwarz, Weiß, Grün".
Die Burschenschaft Ascania bekennt sich zur Mensur und verlangt von ihren Mitgliedern unbedingte Satisfaktion. Bis 1934 waren 6 Mensuren (2 als Füxe und 4 als Burschen) Pflicht.

1904 Die Burschenschaft Ascania bezieht ihr erstes eigenes Haus in der Mainzertor-Anlage.

1910 Das Haus in der Mainzertor-Anlage wird aufgegeben.

1914 Beginn des ersten Weltkrieges und vorübergehendes Ende des corporativen Lebens. Die Aktiven tauschen Band und Mütze mit einfachem Feldgrau.

1918 Ende des ersten Weltkrieges und Reaktivierung der Burschenschaft Ascania.
Die Aktivitas wächst schnell auf 40 Bundesbrüder an. Als neue Konstante wird das "Burghotel" bezogen. Das Haus ist zwar nicht im Besitz der Burschenschaft Ascania, aber außer Wohnraum werden Kneipe, BC-Zimmer und Paukraum zur Verfügung gestellt. Nach einem Besitzerwechsel muß dieses Haus aufgegeben werden.

1919 Der "Nauheimer Deputierten Convent" (NDC), später NVC genannt, wird als Dachverband der Friedberger Corporationen gegründet. Die Burschenschaft Ascania tritt diesem bei.

1920 Der "Friedberger Deputierten Convent" (FDC) wird gegründet. Die Burschenschaft Ascania wechselt zu diesem über, da es mit dem NVC zu Meinungsverschiedenheiten gekommen ist. Dem FDC gehören die Burschenschaften Ascania, Cheruskia und die 1919 gegründete Burschenschaft Alemannia an. 1923 stößt die von Arnstadt übergesiedelte Burschenschaft Thuringia dazu.

1921 Der "Friedberger Waffenring" (FWR) wird gegründet und alle schlagenden Corporationen in Friedberg treten bei. Gefochten wird À-Tempo.

1922 Die Burschenschaft Ascania siedelt in das Restaurant "Kühler Grund" über. Es wird aber bald nach einem neuen Domizil gesucht.

19.11.1922 Die Alten Herren Ahland, Brinkmannn, Borggrebe, Franzelius, Freise, Grothe, Krauskopf, Uhlenbruch, Spängler, Willerich und Wehr gründen den "Altherrenverband e.V.".

1925 Anschaffung von geschnitzten Kneipmöbeln.

1925 In der Schreinerrei Ott, in der Vorstadt zum Garten 2, werden Räume für die Konstante hergerichtet. Im Erdgeschoß ein Kneipraum mit Vorraum, Aufenthaltsraum und Toiletten. Im ersten Stock ein Paukraum und drei Wohnräume.

1930 Die Burschenschaft Ascania stellt mit Bbr. Heinz Hofstadt den AStA-Vorsitzenden.

1935 Die Aktivitas ist auf zwei Mitglieder zusammengeschrumpft. Die Konstante in der Vorstadt zum Garten wird aufgegeben und zwei kleine Räume im "Gambrinus", nahe des alten Bahnhofs, angemietet.

07.07.1935 Die Studentenverbindungen wurden ultimativ aufgefordert sich aufzulösen. Die Aktivitas wird aufgelöst und besteht fortan nur inoffiziell.

1940 Die Aktivitas besteht nicht mehr. Die Räume im "Gambrinus" werden aufgegeben. Das Mobiliar wird bei Bbr. Moehrens in Mainz untergestellt und kurz nach Ende des 2. Weltkrieges durch ein Großfeuer zerstört. Das alte Banner (zu besichtigen in unserer Konstante) verbleibt in der Obhut von AH Kühres.

1947 Erste Zusammenkunft nach dem Krieg. Die Bundesbrüder Balser, Mohri und Kotthoff beginnen die im Frankfurter, Mainzer und Wiesbadener Raum ansässigen Bundesbrüder wieder zusammenzubringen. Mit großem Einsatz von Mohri und besonders von Balser gelingt es, die Adressen der verstreuten Bundesbrüder ausfindig zu machen. In Essen werden sie von Bbr. Walkenhorst nebst Gattin unterstützt. Auch im Bamberger Raum beginnt die Suche.

1949 Die Bundesbrüder Balser, Mohri und später auch Koch, Thorney, Post, Kotthoff und Walkenhorst beginnen mit dem Wiederaufbau der Burschenschaft Ascania. Sie erhalten teilweise Unterstützung von der Burschenschaft Alemannia, hier besonders von Verbandsbruder Dunker, und der Landsmannschaft Cimbria.

1950 Eine neue Aktivitas mit zwanzig Aktiven stellt sich zu Pfingsten beim ersten Nachkriegsstiftungsfest im "Hotel Trapp" vor. Als neue Konstante wählt man die "Kulmbacher Bierstube". Die Burschenschaft Ascania erwacht zu neuem Leben.

1953 Durch den Wechsel des Besitzers muß die "Kulmbacher Bierstube" als Konstante aufgegeben werden. Im "Café Höfner" findet die Aktivitas ein neues Zuhause. Nun wird auch ernsthaft an den Erwerb eines eigenen Hauses gedacht.

1954 Der Friedberger Waffenring tritt erstmals nach dem Krieg zusammen.

15.02.1955 Der 1. Mensurtag in Ockstadt nach dem Krieg. Jetzt wird Wechseltempo gefochten.

1955 Nach zähen Verhandlungen gelingt es den Bundesbrüdern Balser, Mohri und Koch die ersten Räume der Burgwache beim Liegenschaftsamt anzumieten.

21.04.1956 Die Aktivitas zieht in ihr neues Domizil. Die Räume der Burg 2 hat Bbr. Balser nach seinen Vorstellungen umbauen lassen. Er hat deren Anmietung ermöglicht und alle Arbeiten daran überwacht.

1962 Die Bundesbrüder Balser und Mohri werden beim Bundeskonvent zu Ehrenvorsitzenden ernannt. Damit werden ihre Verdienste um die Burg gewürdigt.
Der Altherrenverband erwägt die Umsiedelung des Bundes an einen Universitätsstandort, um den Anschluß an einen Hochschuldachverband zu erreichen. Er entscheidet jedoch, in Friedberg zu bleiben.

1963 Die Alte Brünner Burschenschaft Suevia zu Coburg und Regensburg ruft zur Gründung der "Deutschen Ingenieur Burschenschaft" (DIB) als Dachverband auf. Die Burschenschaft Ascania folgt diesem Aufruf.

30.04.1964 - 04.05.1964 Der Gründungs-Burschentag der DIB findet in Coburg statt. Als Gründungsmitglieder sind die Burschenschaften Suevia Coburg/Regensburg Cimbria-Lage, Alemannia-Friedberg, Germania-Regensburg und Ascania-Friedberg anwesend.

Am 1. Mai wird die DIB vor der Historischen Reithalle am Marstall in Coburg proklamiert.

13.05.1967 Der Verein "Ascanenheim e.V." wird gegründet. Er hat sich zur Aufgabe gemacht, der Aktivitas zu einem Heim zu verhelfen.

Die Burschenschaft Ascania wird Vorsitzende der DIB und richtet den Burschentag in Friedberg aus.

1969 Ein Arbeits- und Freundschaftsabkommen zwischen der Deutschen Burschenschaft (DB) und der DIB wird vorbereitet.

1971 Die Räume im Obergeschoss der Burg 1 werden angemietet und ausgebaut.

Die Fachhochschule Gießen-Friedberg wird gegründet und dadurch die alte Bezeichnung "Polytechnikum Friedberg/Hessen" aufgegeben.

1972 Das Arbeits- und Freundschaftsabkommen zwischen DB und DIB wird beim Burschentag der DB in Landau mit großer Mehrheit angenommen.
Es tritt mit der Ratifizierung am Burschentag der DIB am 06.10.1972 in Kraft.

Die Räume der Burg 1 werden bezugsfertig
1981 Seit Juli erscheint wieder die Ascanenzeitung.
1988 Burschen- und Altherrentag in Landau. Es wird beschlossen, die Deutsche Ingenieur Burschenschaft (DIB) in Deutsche-Hochschul-Burschenschaft (DHB) umzubenennen.

29.05.1989 Nach 25 Jahren wird der Name der DIB in DHB am Burschentag in Coburg umgeändert.

13.11.1989 Die Berliner Mauer ist offen.

22.11.1989 Das Brandenburger Tor ist wieder offen.

01.07.1990 Währungsunion der Bundesrepublik Deutschland mit der Deutschen Demokratischen Republik.

03.10.1990 Deutschlands Wiedervereinigung. Ein großes Ziel der Burschenschaften ist erreicht.

1990 Die Fachhochschule Gießen-Friedberg erhält ein Bibliothekenzentrum.
175 Jahre Schwarz-Rot-Gold; Gründung der ersten Burschenschaften 1815.

1998 Die Burschenschaft Ascania fährt den Vorsitz in der DHB.

20.02.1999 Außerordentlicher Altherrenkonvent in Friedberg zum Thema: Aufnahmegesuch an die Deutsche Burschenschaft. Einstimmig wird dies beschlossen.

Außerordentlicher Burschentag der DHB bei der Burschenschaft Ascania. Es wird beschlossen, dass wenn mehr als 4 Mitgliedsbünde der DHB in die DB aufgenommen werden, die DHB aufgelöst wird.

28.05.1999 Die Burschenschaft Ascania wird 2 Jahre auf Probe in die DB aufgenommen.


100 Jahre Ingenieurausbildung in Friedberg.

Am Burschentag in Eisenach wird die Burschenschaft Ascania zum vollwertigen Mitglied ernannt.

Die Burschenschaft Ascania wird atypisch zum stillen Gesellschafter der Berghotel Burschenhaus Gesellschaft.

15.11.2002 Die Burschenschaft Ascania wird 100 Jahre alt.


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